Der Mann der Polygone – Interview mit Fotograf und 3d artist Uli Staiger
0

 

Die Kreativität hatte er schon als junger Mann in den Genen. Beim Zeichnen mit Tusche und Bleistift stand das Experimentieren im Vordergrund – später kam dann auch die Faszination für Typografie hinzu. Das diese Leidenschaft später Grundbausteine seines Berufes sein sollten, wusste er zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Nach der Schule brannte es in ihm, er wollte die Welt verbessern und etwas Gutes in einem Job bewirken. Seine Wahl fiel auf das Studium der Veterinärmedizin, aber seine nur mittelmäßigen Abiturnoten sollten viele Wartesemester nach sich ziehen. Um die Zeit bis zum heiß ersehnten Studienplatz zu überbrücken traf er eine folgenschwere Entscheidung, er wurde Fotograf und entdeckte eine neue Welt für sich.
Der Wunsch Tierarzt zu werden war schnell verflogen und nach der Ausbildung zog es ihn vom heimischen Baden-Württemberg in die große, weite Welt. Nach einem kreativen Intermezzo in den Vereinigten Staaten kam er eineinhalb Jahre später zurück nach Deutschland und ging nach Berlin. In den Folgejahren vertiefte er seine fotografischen Kenntnisse, entdeckte die digitale Bildbearbeitung für sich und später eine Software, die ihn Bilderwelten erschaffen ließ, die bis dato nur mit großen Aufwand möglich waren. Mit Cinema 4D war die Leidenschaft entstanden dreidimensionale Welten zu entwickeln und diese mit seiner Fotografie zu kombinieren.
Heute ist er Fotograf, 3D artist, Autor und Trainer und für seine komplexen Composings bekannt. Die Rede ist von Uli Staiger, der heute mit mir über sich und seinen Werdegang spricht.

Weiterführende Links:

M.C. Escher

Helmut Hirler

Gerhard Vormwald